Der Prostatakrebs (=Prostatakrebs=PCa) ist  weltweit der häufigste, bösartige Tumor des Mannes - in Deutschland mit mehr als 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Bei den organbezogenen Todesursachen steht der Prostatakrebs an zweiter Stelle.

Zu den individuellen Risikofaktoren für die Entstehung eines Prostatakarzinoms zählen u.a. das Alter (ab 60 Jahren zunehmend), die genetische bzw. familiäre Veranlagung Nikotinkonsum, Medikamente, genetische und medizinische Faktoren, ethnische Zugehörigkeiten sowie Umwelteinflüsse. Darüber hinaus erhöhen weitere Faktoren wie Nikotinkonsum, Übergewicht und Ernährung sowie Bewegungsmangel das Karzinomrisiko.

Der Prostatakrebs verursacht keine typischen Frühsymptome, sondern entwickelt sich meist über mehrere Jahre unbemerkt im Körper. Weder Beschwerden beim Wasserlassen noch Unterleibsschmerzen oder sonstige spezifische Symptome weisen frühzeitig oder direkt auf ein Prostatakarzinom hin.

Der einzige verlässliche Schutz, einen Tumor möglichst frühzeitig zu erkennen, ist daher die – aus unserer Sicht – obligate jährliche, erweiterte Krebsfrüherkennungs-Untersuchung. Diese setzt sich zusammen aus der

  • Abtastung der Prostata über den Mastdarm (= Digital Rektale Untersuchung= DRU)
  • Bestimmung des Tumormarkers Prostataspezifisches Antigen (PSA- Wert) ggf. auch des freien PSA- Anteils (fPSA- Wert) im Blut
  • Ultraschall der Prostata vom Enddarm aus (= transrektaler Ultraschall= TRUS)

Bei Karzinomverdacht wird eine Gewebeprobeentnahme (=Biopsie) der Prostata durchgeführt. Dieser Eingriff erfolgt im UZS

  • ultraschallgesteuert unter Sicht,
  • über den Enddarm,
  • unter antibiotischem Schutz und
  • in örtlicher Betäubung.

Sollte der histopathologische Befund ein Prostatakarzinom bestätigen, werden für die Ausbreitungsdiagnostik weitere Untersuchungen (Radiologie: CT/MRT von Bauchraum und Becken; Nuklearmedizin: Ganzkörperskelettszintigrafie) erforderlich.

In Abhängigkeit vom Tumorstadium erfolgt die weitere Therapie.

  • Ein lokal begrenztes Prostatakarzinom ist heute heilbar und kann optional durch Operation (radikale Prostatektomie), Bestrahlung oder durch kombinierte Therapien aus den genannten Verfahren behandelt werden, ggf. mit begleitender Hormonentzugstherapie. Die Therapiestrategie wird dabei jeweils individuell auf den Betroffenen zugeschnitten (je nach Alter, Begleiterkrankungen etc.).
  • In fortgeschrittenen Tumorstadien (Metastasen) erfolgt ebenfalls eine individuell auf den Patienten abgestimmte Therapie (u.a. Hormontherapie, Chemotherapie, Schmerzbestrahlung etc.)

Unsere Botschaft

Wir empfehlen die jährliche Inanspruchnahme unserer Präventions- bzw. Krebsvorsorge-Programme.

Für Männer, die einer Risikogruppe angehören, empfehlen wir bereits ab dem 40. Lebensjahr eine jährliche Ultraschalluntersuchung des gesamten Urogenitalsystems und insbesondere der  Prostata.
Nutzen Sie unsere differenzierten Präventionsprogramme!

Darüber hinaus bietet das UZS das gesamte Diagnostik-Spektrum für eine spezialisierte, erweiterte Krebsfrüherkennungsuntersuchung an (DRU+ PSA+ TRUS s. oben). Klinisch unauffällige, unsichtbare Prostatatumore können so bereits im Frühstadium und damit als lokal auf die Prostata begrenzte Karzinome diagnostiziert werden. Denn nur im Frühstadium erkannte Prostatatumore sind heilbar.

Patienten mit Prostatakrebs erhalten von uns die bestmögliche und modernste medizinische Therapie. Als Fachärzte des UZS arbeiten wir hier seit vielen Jahren sehr eng mit spezialisierten Kliniken im Großraum Schweinfurt und Würzburg zusammen, die wir für unsere Patienten individuell und zielgerichtet auswählen.

Nach Abschluss der primären Krebsbehandlung erhalten alle Betroffenen im UZS eine regelmäßige und engmaschige Betreuung bzw. leitliniengerechte Tumornachsorge.  

Alle Ärzte des UZS nehmen die Ängste und Sorgen von betroffenen Patienten ernst! Bitte zögern Sie nicht, uns anzusprechen! Vertrauen Sie unserer langjährigen Expertise!

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