Tumore der Nieren können von verschiedenen Geweben ausgehen und sind häufig bösartig (ca. 95%). Der häufigste bösartige Gewebetyp des Nierentumors sind sog. Nierenzellkarzinome (ca. 90%). Außerdem treten Urothelkarzinome z.B. als Nierenbeckenkarzinome (ca. 10%) auf.  

Als Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Nierenkrebs werden u.a. Nikotinkonsum, Medikamente, genetische und medizinische Faktoren (chronische Niereninsuffizienz) sowie der Umgang  bzw. Kontakt mit Metallen und chemischen Substanzen (Petroleum; Lösungsmittel) vermutet.

Nierentumore werden heute meist zufällig durch Ultraschall entdeckt.  Sie verursachen anfänglich keine Symptome und wenn, dann erst ab einer bestimmten Größe. Sichtbares Blut im Urin kann ein Zeichen eines bösartigen Nierentumors sein. Ein Nierenbeckentumor zeigt sich ebenfalls meist durch Blut im Urin sowie durch eine Stauung des Nierenbeckens.

Bei Verdacht auf Nierenkrebs erfolgen umfassende körperliche Untersuchungen, Labor – und Ultraschall-Untersuchungen sowie eine Computertomographie (CT) bzw.  Kernspintomografie (MRT). Für die endgültige Ausbreitungsdiagnostik können weitere Untersuchungen (Angiografie; Skelettszintigrafie) erforderlich sein.

Die Therapie der Wahl eines auf die Niere lokal begrenzten Nierenkarzinoms ist die Organ erhaltende Entfernung des Tumors, die in günstigen Fällen auch minimal invasiv/endoskopisch erfolgen kann. Bei größeren oder ungünstig gelegenen Tumoren kann auch die komplette Entfernung der Niere inkl. der Nebenniere erforderlich werden.

Weiterhin existieren heute zielgerichtete medikamentöse Therapien ("targeted therapies"), die Immuntherapie sowie die Strahlentherapie (zur Behandlung von Metastasen) für die Behandlung fortgeschrittener Stadien von Nierenkarzinomen.

Unsere Botschaft

Da Nierentumore nur in einem lokal begrenzten Stadium heilbar sind und mehrheitlich keine Frühwarnsymptome verursachen, empfehlen wir Frauen und Männern die jährliche Inanspruchnahme unserer Präventions- bzw. Krebsvorsorge-Programme.

Darüber hinaus bietet das UZS das gesamte diagnostische Spektrum an, zu dem insbesondere auch die Ultraschall-Untersuchung gehört, um klinisch stumme Nierentumore bereits im Frühstadium zu erkennen.  

Betroffene Patienten mit Nierentumoren erhalten von uns die bestmögliche und modernste medizinische Therapie. Als Fachärzte des UZS arbeiten wir hier seit vielen Jahren sehr eng mit spezialisierten Kliniken im Großraum Schweinfurt und Würzburg zusammen, die wir für unsere Patienten individuell und zielgerichtet auswählen.

Nach Abschluss der primären Krebsbehandlung erhalten alle Patienten des UZS eine regelmäßige und engmaschige Betreuung bzw. leitliniengerechte Tumornachsorge.  

Alle Ärzte des UZS nehmen die Ängste und Sorgen von betroffenen Patienten ernst! Bitte zögern Sie nicht, uns anzusprechen! Vertrauen Sie unserer langjährigen Expertise!

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